Bewegung im Sommer ist eine Frage des Timings und der richtigen Spiele. Zu heißen Zeiten verlagert man Bewegungsaktivitäten in den frühen Morgen oder späten Nachmittag – und wählt Spiele, die die Temperatur zum Mitspieler machen statt zum Problem.
Froschsprung, Staffel und Gartenolympiade
Das Froschsprung-Rennen ist immer eine sichere Bank: Kinder kauern sich hin, springen wie Frösche vorwärts – und quaken so laut sie können. Drei Sprünge, dann Weite mit Kreide markieren. Wer kommt am weitesten? Für größere Gruppen eignet sich die Gartenolympiade: Weitsprung, Balancieren auf einem Balken, Weitwurf mit Zapfen, Hürdenlauf aus Ästen. Am Ende gibt es Medaillen aus Alufolie.
Wassertransport als Bewegungsspiel
Die Wassertransport-Challenge macht Bewegung und Abkühlung zur selben Zeit: Ein großer Eimer steht fünf Meter entfernt. Kinder transportieren Wasser von dort in ihren eigenen kleinen Behälter – aber nur mit dem was sie am Körper haben. Hände, Schuhe, Mütze, nasse Socke. Wer hat in zwei Minuten am meisten Wasser transportiert? Kreativer als jedes Staffelspiel.
Sommer-Sinnes-Parcours für ruhige Bewegung
Nicht jede Bewegungsaktivität muss laut und schnell sein. Der Sommer-Sinnes-Parcours führt Kinder durch fünf Stationen: Riechen (Kräuter), Hören (Windspiel), Fühlen (Barfußpfad), Schmecken (frische Früchte), Sehen (Spiegelbild im Wassereimer). Kinder gehen einzeln oder zu zweit durch – konzentriert, neugierig und in Bewegung.
Wichtige Regeln für Sommer-Bewegungsspiele
Sonnencrème auftragen bevor es losgeht. Schatten bereitstellen für Pausen. Trinken vor, während und nach dem Spiel. Hüte und Mützen für Kinder mit wenig Haar oder heller Haut. Und: bei echter Hitze (über 32 Grad, praller Sonne) lieber auf Wasserspiele im Schatten ausweichen als auf Laufspiele in der Sonne bestehen.